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Interview: Sébastien Buemi zu seinem Engagement bei Home of Esports AG


Seit August 2020 ist Sébastien Buemi Botschafter von Home of Esports AG. Die Speeday Simulations und Speedway Series sind nur eines der Label von Home of Esports. Die Unternehmung aus Bern vereint unter der Dachmarke verschiedenste Units: Game University, Venues, Consulting & Management, Products & Events und die SPARX Esports-Teams. Mehr über Home of Esports erfahren Sie auf der Website.

Zum Auftakt dieser Zusammenarbeit haben wir Sébastien Buemi um ein Interview gebeten.

Welches sind deine Lieblingsgames? F1 auf der Playstation und rFactor 2 hauptsächlich auf dem Computer.

Du hast zwei Jungs – ist Gamen bei ihnen schon ein Thema? Die beiden sind erst zwei- und vierjährig, also noch etwas jung fürs Gamen. Aber der Grössere ist schon einige Runden auf meinem Schoss im Rennsimulator gefahren.

Welche Erfahrungen hast du mit Esports schon gemacht? Ich würde sagen, ich bin beim höchsten Level eingestiegen. Mit dem e-Grand-Prix der Formel E und dem virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans kenne ich zwei höchst erfolgreiche e-Racing Projekte. Die Software, die Grafik und der Fahrsimulator sind qualitativ so hochstehend, dass man als Fan und selbst als Profi-Rennfahrer das Gefühl hat, tatsächlich in einem realen Rennwagen zu sitzen.

Dein Freund, Fernando Alonso, der 2021 wieder zur Formel 1 zurückkehrt, ist ein Experte in Sachen Esports. Hat dich seine Faszination für Esports beeinflusst? Ich würde schon sagen. Wir haben immer wieder über Esports diskutiert. Er hat mich davon überzeugt, dass Esports in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen wird. Diese Chance möchte ich keinesfalls verpassen.

Spielt Esports in deiner Nachkarriereplanung eine Rolle? Das könnte durchaus eine Option sein. Ich plane aber schon noch einige Jahre Rennen zu fahren – sagen wir zehn. Und es ist schwierig abzuschätzen, wo Esports in zehn Jahren sein wird. Ich bin aber überzeugt, dass Esports dann eine wichtige Rolle spielen wird. Gut möglich, auch in meinem Leben.

Was interessiert dich eigentlich am meisten? Ein Team zu führen, selber Esports-Athlet zu sein, das Business, der Spass? In erster Linie machts einfach riesigen Spass, in einem Simulator zu sitzen und zu racen. Diese hochtechnischen Geräte wurden in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Das Handling, das Fahrgefühl – man fühlt sich heute tatsächlich wie in einem richtigen Rennauto. Und selbstverständlich ist das Business selber enorm spannend, es wächst, entwickelt sich. Ich kann da viel lernen und könnte mir vorstellen, nach meinem Rücktritt aus dem realen Rennsport mehr Zeit zu investieren.

Wie schätzt du das Potenzial des Esports in der Schweiz ein? Ich denke, das ist ein gewaltiger Wachstumsmarkt, der sich in den nächsten Jahren noch stark entwickeln wird. Ich bin sehr glücklich, Teil der Home of Esports AG zu sein. Mir gefällt ihr Konzept, ihre Herangehensweise an das Thema Esports. Ich bin überzeugt, sie gehen den richtigen Weg. Sie haben genau analysiert, wo Esports in der Schweiz derzeit steht, was die Menschen sehen wollen.

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